Mathematik: Mit Rhythmus, Formen und Klarheit
Mathematik beginnt bei uns mit Bewegung und Anschauung: Die Kinder klatschen, schreiten und zeichnen, bevor sie rechnen. So wird aus Zahlen echtes Verständnis – bis zur Analysis im Abitur.
Alle Fächer im Überblick
Vom Ganzen zu den Teilen
Im ersten Schuljahr lernen die Kinder die Zahlen zunächst als Qualitäten kennen: Was ist eins, was ist zwei? Die vier Grundrechenarten werden früh gemeinsam eingeführt – oft ausgehend vom Ganzen, das geteilt wird. Das Einmaleins wird rhythmisch geübt, mit Klatschen, Schritten und Sprüchen.
Das Formenzeichnen der ersten Jahre schult Raumgefühl, Symmetrie und Genauigkeit und bereitet die spätere Geometrie vor. In den Epochen wird ein Thema intensiv erarbeitet, in den Übstunden festigen die Schüler:innen das Gelernte über das ganze Jahr.
Mathematik auf einen Blick
- Rhythmisches Einmaleins und Kopfrechnen
- Formenzeichnen als Vorstufe der Geometrie
- Geometrie mit Zirkel und Lineal
- Algebra, Gleichungen und Funktionen
- Feldmessen: Mathematik im Gelände
- Analysis und Stochastik bis zum Abitur
Mathematik von Klasse 1 bis 13
Jede Altersstufe bekommt die Mathematik, die zu ihr passt – erst anschaulich und bildhaft, dann zunehmend abstrakt und beweisend.
Klasse 1–6
Zahlen, Grundrechenarten und Einmaleins, Maße und Gewichte – etwa in der Hausbau-Epoche der 3. Klasse. Danach Bruchrechnung, Dezimalzahlen und erste Geometrie, zunächst freihändig, dann mit Zirkel und Lineal.
Klasse 7–9
Negative Zahlen, Prozent- und Zinsrechnung, Algebra und Gleichungen. Geometrische Körper werden konstruiert und gebaut, Kombinatorik und darstellende Geometrie schulen das räumliche Denken.
Klasse 10–13
Trigonometrie, Funktionen und Analysis, Stochastik und analytische Geometrie. Beim Feldmessen vermessen die Schüler:innen ein Gelände mit echten Instrumenten. Die 13. Klasse bereitet auf das Zentralabitur vor.

Feldmessen: Mathematik zum Anfassen
In der Oberstufe wird die Mathematik ins Freie getragen: Mit Theodolit, Messlatte und Fluchtstab vermessen die Jugendlichen ein Gelände und zeichnen daraus eine eigene, maßstabsgetreue Karte.
Trigonometrie wird so zum Werkzeug – und Genauigkeit zur Frage der Zusammenarbeit im Team. Denn ein Messfehler zeigt sich spätestens dann, wenn die Karte nicht aufgeht.
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Jedes Fach hat bei uns seinen eigenen Charakter – und alle greifen ineinander.