Anmeldung: Herzlich willkommen
Wir freuen uns sehr, dass Sie Ihr Kind an der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld anmelden möchten. Hier finden Sie alle Schritte – für die 1. Klasse und für den Quereinstieg.

Informationsabende zur Einschulung 2027
Lernen Sie unsere Schule, das Kollegium und den Schulalltag kennen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für das laufende Schuljahr 2026/27 sind in der 1. Klasse noch kurzfristig Plätze frei – sprechen Sie uns gerne an.
1. Informationsabend
Freitag, 25. September 2026 · Rudolf-Steiner-Schule
2. Informationsabend
Freitag, 6. November 2026 · Rudolf-Steiner-Schule
Anmeldung für die 1. Klasse
Anmeldebogen ausfüllen
Laden Sie den Anmeldebogen herunter und füllen Sie ihn aus.
Anmeldebogen (PDF)Unterlagen senden
Zusammen mit zwei bis drei Fotos, einem Lebenslauf sowie einer Kopie der Geburtsurkunde und des Impfausweises Ihres Kindes – per Post oder per E-Mail.
Aufnahmegespräch
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie und Ihr Kind gegebenenfalls eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Bei Aufnahme laden wir Sie vor den Sommerferien zu einem ersten Elternabend ein.
Unterlagen senden an
Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld
An der Propstei 23, 33611 Bielefeld
oder per E-Mail an buero@waldorfschule-bielefeld.de
Quereinstieg in höhere Klassen
Auch Quereinsteiger:innen sind an unserer Schule herzlich willkommen. Bitte erläutern Sie in einem formlosen Schreiben den Grund für den Wechsel und warum Sie sich jetzt die Waldorfpädagogik wünschen.
Zusammen mit einem Lebenslauf, einem Foto und einer Kopie des letzten Zeugnisses senden Sie das Schreiben bitte per Post oder E-Mail an uns. Gegebenenfalls folgt eine Einladung zu einem ersten Kennenlerngespräch.

Häufige Fragen
Worin unterscheiden sich Waldorfschulen von anderen Schulen?
Waldorfschulen wollen gleichermaßen intellektuelle, kreative, künstlerische, praktische und soziale Fähigkeiten entwickeln. Vom ersten Schuljahr an lernen Waldorfschüler:innen zwei Fremdsprachen. Sie stricken, nähen und schneidern in der Handarbeit und sägen, hämmern und feilen im Werkunterricht. In der achten und zwölften Klasse studieren sie ein anspruchsvolles Theaterstück ein und setzen sich in einer großen Jahresarbeit mit einem Thema ihrer Wahl auseinander. Gartenbau und Eurythmie sind feste Bestandteile des Lehrplans.
Wie sieht ein typischer Schultag aus?
Der Tag beginnt mit dem Hauptunterricht, der zwei Stunden lang ist und sich auf ein Hauptthema wie Mathematik oder Geschichte konzentriert. Danach folgen Fachstunden in Musik, Kunst, Handwerk oder Fremdsprachen. Praktische und künstlerische Tätigkeiten wechseln sich mit theoretischem Unterricht ab.
Was ist „Epochenunterricht“?
Während der ersten beiden Stunden eines Schulvormittags arbeiten die Schüler:innen über mehrere Wochen intensiv an einem Fachgebiet – zum Beispiel drei Wochen lang jeden Morgen zwei Stunden Mathematik, Geografie, Deutsch oder Geschichte. Dann wechselt die Epoche zu einem anderen Thema. Grundfertigkeiten wie Rechnen oder Schreiben werden darüber hinaus in fortlaufenden Übstunden gefestigt. Im Anschluss übernehmen Fachlehrer:innen Sport, Fremdsprachen, Eurythmie, Religion, Musik und die handwerklich-künstlerischen Fächer.
Was ist Eurythmie?
Eurythmie (wörtlich: guter, auch schöner Rhythmus) ist eine Bewegungskunst, die an Waldorfschulen in allen Klassen unterrichtet wird. Im Unterschied zu Gymnastik, Pantomime oder Tanz gibt es in der Eurythmie für jeden Sprachlaut und jeden Ton eine bestimmte Gebärde – sichtbar gemachte Sprache und Musik. Im Grunde wird sich aber einfach zur Musik bewegt.
Stimmt es, dass es keine Noten und kein Sitzenbleiben gibt?
An Stelle von Noten stehen in der Unter- und Mittelstufe individuelle Beurteilungen, in denen die Lehrer:innen gleichermaßen auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Lernfortschritte eingehen. Es zählt nicht allein der Wissensstand, sondern die Gesamtentwicklung. So lernt man von der ersten bis zur zwölften Klasse in einer stabilen Klassengemeinschaft, unabhängig vom angestrebten Abschluss: Niemand wird unterwegs sitzen gelassen.
Warum haben die Kinder über viele Jahre dieselbe Klassenlehrkraft?
Eine vertrauensvolle Beziehung ist die wichtigste Basis für das Lernen. In einer Gemeinschaft, die von Beständigkeit und Rhythmus geprägt ist, können Kinder sich gut und gesund entfalten. Deshalb begleitet eine Lehrkraft die Klasse nach Möglichkeit sechs bis acht Jahre lang und unterrichtet jeden Morgen mindestens die ersten beiden Stunden. Dabei lernt sie die Schüler:innen sehr gut kennen und kann individuell auf Stärken und Schwächen eingehen.
Welche Abschlüsse sind möglich?
Alle staatlich anerkannten Abschlüsse: die Fachoberschulreife (Realschulabschluss) nach der 11. Klasse, der Mittlere Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk nach der 12. Klasse, der Waldorfabschluss sowie das Abitur nach der 13. Klasse. Mehr zu den Abschlüssen
Gibt es eine Nachmittagsbetreuung?
Ja. Die Offene Ganztagsschule betreut Kinder der Klassen 1 bis 4 bis 16.30 Uhr, die kostenlose Übermittagsbetreuung (ÜMI) Schüler:innen der Klassen 5 bis 8 bis 15.30 Uhr. Unsere Küche kocht täglich frisch. Mehr zur Betreuung